Willkommen bei uns!
Gemeinsam leben – gemeinsam lernen…
ist das Programm unseres Vereins. Es zielt darauf, dass Menschen mit Behinderungen inmitten unserer Gesellschaft leben sollen - von Anbeginn an... weiter.
Die neuesten Infos und Pressemeldungen (siehe auch unsere Seite unter facebook):
Die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) widmete sich in ihrer Sonntagsausgabe vom 6.5.2012 dem Thema Inklusion. Der Beitrag auf der ersten Seite kann hier eingesehen werden, die Fortsetzung hier.
Der Elternratgeber "Gemeinsamer Unterricht - Wegweiser für Eltern zum gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder" ist jetzt auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten des Bundes verfügbar. Er kann hier heruntergeladen werden.
„NIEMAND WIRD ZURÜCKGELASSEN. EINE SCHULE FÜR ALLE."
So lautet der Titel des äußerst informativen, anregungsreichen und denk-würdigen Buches von Rainer Domisch und Anne Klein, das im Februar 2012 erschienen ist. Durch den Tod von Rainer Domisch im August 2011 ist diese Veröffentlichung all denen, die ihn kannten und schätzten, zu seinem Vermächtnis geworden. Weiteres siehe hier.
Nun ist es endlich vorhanden und steht zur Veröffentlichung bereit: Das Urteil des Bundessozialgerichts vom 30.11.2011 zur Budgetierung von Werkstattleistungen ohne Anbindung an eine WfbM; es kann hier eingesehen werden.
Das häufige Argument, dass nicht genügend Gelder in den öffentlichen Haushalten zur Verfügung stehen, um Inklusion umzusetzen, ist sowohl nach der Behindertenrechtskonvention als auch nach der Kinderrechtskonvention nicht rechtens - im Zweifel müssen die finanziellen Mittel umgeschichtet werden, um den völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen! Zu dem Thema des Einsatzes aller verfügbaren Mittel gibt es ein Papier der National Coalition zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, das Ergebnis eines Expertengesprächs im April 2008 ist und als Vorabdruck hier einzusehen ist: "Verantwortlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland zur Verwirklichung der Rechte des Kindes nach Artikel. 4 der UN-Kinderrechtskonvention".
Veranstaltungshinweis: Am 12. Mai 2012 findet in Freiburg der 2. Freiburger Bildungskongress statt: "Inklusion (er)leben 2"
21.2.2012: In einem Interview von Brigitte Schumann mit Dr. Eichholz, Mitglied in der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, macht er klar: Inklusion ist mehr als Regelschule plus Behindertenpädagogik!" Näheres zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention und was in diesem Sinne die Herstellung "angemessener Vorkehrungen" bedeutet, können Sie hier lesen.
15.2.2012: Anlässlich der Veröffentlichung der Thematischen Studie des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte zur Partizipation von Menschen mit Behinderungen am politischen und öffentlichen Leben hat die Monitoring-Stelle ein Informationspapier verfasst.
Ludwigshafen: Zum Europäischen Protesttag von Menschen mit Behinderungen hat der Südwestrundfunk Rheinland-Pfalz (SWR) einen Bericht über Melanie Spähn aus Ludwigshafen gesendet und gezeigt, wie die mehrfachbehinderte 25jährige Frau mit Assistenz am Leben in der Gemeinde teilhaben kann. Dieser Film ist mittlerweile auch in YouTube eingestellt und zeigt ganz praktisch, wie ein Leben mit Assistenz auch für Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf funktionieren kann.
Berlin, 14. Februar 2012: Das politische Magazin "Report Mainz" berichtete in seiner Sendung am 14.2. in der ARD über das letzte große Tabuthema der Kinder- und Jugendhilfe: Der sexuelle Missbrauch von Jungen und Mädchen in Behinderteneinrichtungen und deren unzureichender Schutz durch die derzeitige Gesetzeslage. Ein Mitglied von uns schrieb dazu: "Ich kann nur empfehlen, jede Diskussion und jeden runden Tisch in Sachen Inklusion mit den Worten zu beginnen: 'Wissen Sie, dass tausende behinderter Frauen in Deutschland vor allem in Sondereinrichtungen missbraucht werden?'"
Netzwerk Inklusion Bayern ist am Samstag, 28.1.2012 gegründetet worden. 40 Eltern aus Bayern haben sich mit einigen Experten, wie Hans Wocken, in Nürnberg getroffen. Hier gibt es das Protokoll der Veranstaltung / Das 2. Bayerische Inklusions-Symposium findet am 21.4.2012 in Regensburg statt - hier das Programm.
Kobinet, 26.1.2012: "Behinderte Kinder in Schwaben diskriminiert" ... weiter
Schweinfurt, 23.1.2012: "Künftig sollen behinderte und nicht behinderte Kinder verstärkt gemeinsam lernen. Funktioniert das? Ja! – Wie das Beispiel von Paul (7) aus Schonungen zeigt." ... weiter
Am 19. Januar 2012 ist der Jakob-Muth-Preis für vorbildliche inklusive Schulen verliehen worden ... weiter.
Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte fordert in einer Presseerklärung vom 19.1.2012, dass angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen hergestellt und im deutschen Gesetz verankert werden müssen... weiter
In Berlin hat sich am 19. Januar ein breites Bündnis von Organisationen der Zivilgesellschaft, die „BRK-Allianz" gegründet. Diese Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, den ersten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) durch einen „Parallelbericht" kritisch zu kommentieren. weiter
Unter dem Titel "Diskriminierung beenden" fordern einige Verbände (darunter die BAG UB) und Vertreter/innen der Wissenschaft die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe dahingehend, dass auch Menschen mit umfangreicher / schwerer geistiger und/oder mehrfacher Behinderung einen Rechtsanspruch auf berufliche Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen haben müssen - entsprechend der Behindertenrechtskonvention.
In einer aktuellen Publikation der Monitoring-Stelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (Positionen Nr. 4) hat Dr. Marianne Hirschberg über "Behinderung: Neues Verständnis nach der Behindertenrechtskonvention" geschrieben:
"Lange Zeit wurde Behinderung als Problem des Einzelnen betrachtet. Die UN-Behindertenrechtskonvention etabliert einen veränderten Blick auf Behinderung: Nicht die Menschen mit Beeinträchtigungen sind behindert, sie werden – durch Barrieren in der Umwelt – behindert. Dieser neue Behinderungsbegriff setzt einen gesellschaftspolitischen Impuls, Behinderung anders zu denken und bei der zukünftigen Fortentwicklung des Rechts und in der gesellschaftlichen Praxis zu beachten...."
Die LAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen, NRW, begrüßt CDU-Papier zur Inklusion in der Schule. "In einem am Freitag vorgelegten Positionspapier bekennt sich die CDU klar zum Ziel eines inklusiven Schulsystems"... "Erstmals erkennt die CDU den individuellen Rechtsanspruch auf inklusive Bildung in der Allgemeinen Schule uneingeschränkt an." freut sich Bernd Kochanek, Landesvorsitzender des Elternverbandes ... weiter.
Die Süddeutsche Zeitung brachte am 2.12.2011 einen umfangreichen Artikel zum Thema Nutzung Persönlicher Budgets und das Urteil des Bundessozialgerichts mit dem Titel: "Behinderte auf dem Arbeitsmarkt - Wunsch nach selbstbestimmtem Leben".
Darauf haben wir lange und sehnsüchtig gewartet: Am 30.11.2011 entschied das Bundessozialgericht, dass Werkstattleistungen auch ohne Anbindung an eine WfbM budgetierbar sind; damit ist der Weg frei für den ambulanten Berufsbildungs- und Arbeitsbereich der Werkstätten völlig unabhängig von der Institution WfbM - siehe hier
Die Monitoring-Stelle des Instituts für Menschenrechte kritisierte die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention als völlig unzureichend. Die Pressemitteilung v. 24.11.2011 siehe hier.
Kinotipp: Am 24. November 2011 startet der Film „Im Weltraum gibt es keine Gefühle" von Andreas Öhman bundesweit in den Kinos. Der Film beschäftigt sich auf eine humorvolle, leichthändige und dennoch respektvolle Weise mit dem Asperger-Syndrom... weiter.
Der Beschluss der KMK zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention liegt nun vor - siehe hier.
Die LAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen, Baden-Württemberg, kritisiert in einem offenen Brief die Planung der Landesregierung zur Einrichtung von Schwerpunktschulen als nicht im Sinne der Behindertenrechtskonvention.
Ein neues Praxisbuch "Eine Schule für alle. Inklusion umsetzen in der Sekundarstufe" wird im Dezember 2011 erscheinen und kann bereits jetzt bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. vorbestellt werden! Weiteres dazu siehe hier.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat das online-Handbuch Inklusion als Menschenrecht entworfen. Damit soll ein umfassendes Bildungsmaterial für die allgemeine Pädagogik zur Verfügung gestellt werden, das sich in vielfältiger Weise und mit unterschiedlichen Zielgruppen verwenden lässt. Herausgeber sind die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Verein Lernen aus der Geschichte.


